22.06.2018 | 19.30

Eugen Onegin

  • Werk: Peter I. Tschaikowsky, Eugen Onegin |
  • Partie: Eugen Onegin |
  • Orchester: Bruckner Orchester Linz |
  • Ensemble: Ensemble und Chor Landestheater Linz |
  • Leitung: M. Poschner |
  • Regie: G. Horres |
  • Aufführungsort: Musiktheater am Volksgarten, Grosser Saal, Linz
  • 28.06.2018, 19.30 |
Text vom Komponisten und Konstantin Schilowski nach dem gleichnamigen Roman von Alexander Puschkin. In russischer Sprache mit Übertiteln.
 
Jan Bammes, Bühne und Kostüme
Magdalena Hoisbauer, Dramaturgie
 
Lischni tschelowek – der überflüssige Mensch. Besonders in den Werken russischer Autoren wie Iwan Turgenew, Fjodor Dostojewski und Leo Tolstoi findet man diesen Archetypus des gelangweilten Intellektuellen, der zwar idealistisch denkt, aber durch seine allumfassende Passivität an der Moral der Gesellschaft nichts ändern kann und möchte. In Alexander Puschkins realistisch-poetischem Versroman heißt er Eugen Onegin, ist 20 Jahre alt und führt das Leben eines Dandys. Der Stadt überdrüssig zieht er sich in die Provinz zurück, wo er liest, wandert, schwimmen geht, zeichnet und teuren Champagner trinkt. Als er mit seinem Nachbarn, dem Poeten Wladimir Lenski, das Haus der Familie Larina besucht, verliebt sich die jüngste Tochter Tatjana in den charmanten Eugen. Schnell wird jedoch klar, dass der gelangweilte Lebemann kein Interesse an der verträumt-naiven und häuslich wirkenden Tatjana hat. Erst sechs Jahre später – Tatjana ist mittlerweile Frau eines ranghohen Generals des Hofes, während Eugen sich mit der Schuld, im Duell seinen Freund Lenski getötet zu haben, quält – kommt es zur Wiederbegegnung. Doch Eugens Gefühle haben sich verändert; beim Anblick Tatjanas entfacht das Feuer seiner Liebe. 1879 setzte Peter I. Tschaikowsky diese Geschichte der verpassten Chancen zur Musik russischer Romantik um und zeichnet so eine große, elegische Weiträumigkeit nach, in der sich die Charaktere ihren Liebesprojektionen ganz hingeben können.

02.07.2018 | 19.30

Death in Venice

  • Werk: Benjamin Britten, Death in Venice |
  • Partie: Traveller, Elderly fob, Gondolier, Hotel Manager, Barber, Leading Player, Voice of Dyonisos |
  • Orchester: Bruckner Orchester Linz |
  • Ensemble: Ensemble und Chor Landestheater Linz |
  • Leitung: Death in Venice |
  • Regie: H. Schneider |
  • Aufführungsort: Musiktheater am Volksgarten, Grosser Saal, Linz
  • 06.07.2018, 19.30 |
Thomas Manns Novelle Der Tod in Venedig aus dem Jahr 1911 gehört zweifelsohne zu den Höhepunkten der deutschen Literatur. Das Schicksal des alternden Dichters Gustav Aschenbach, der im von der Cholera heimgesuchten Venedig auf den schönen Knaben Tadzio trifft und sich in ihn verliebt, faszinierte auch den englischen Komponisten Benjamin Britten, der mit seiner letzten Oper Death in Venice eines seiner dichtesten und dramaturgisch innovativsten Werke schuf.

21.09.2018 | 19.30

Hugo Wolf - Das Italienische Liederbuch

  • Werk: Hugo Wolf, Italienisches Liederbuch |
  • Partie: Ch. Ratzenboeck (Mezzosopran), M. Achrainer (Bariton), M. Namekawa (Klavier) |
  • Aufführungsort: Landesmusikschule 1, Wels

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    Fotos

    29.06.2018 | 19.00

    Carl Maria von Weber - Jubelmesse

    • Werk: Carl Maria von Weber, Messe Nr. 2 G-Dur op. 76 "Jubelmesse" |
    • Partie: M. Achrainer (Bass) |
    • Leitung: P. Peinstingl |
    • Aufführungsort: Stift St. Peter, Salzburg

      16.09.2018 | 16.00

      Altdorfer Passion und Werke zu Texten des Hl. Antonius - Uraufführung

      • Werk: Augustinus Franz Kropfreiter, Altdorfer Passion | Günther Firlinger, Werke über Texte des Hl. Antonius (UA) |
      • Partie: M. Achrainer (Bass) |
      • Leitung: P. Peinstingl |
      • Aufführungsort: Stift St. Peter, Salzburg

        Christa Ratzenböck, Alt

        28.09.2018 | 19.30

        Altdorfer Passion und Werke über Texte des Hl. Antonius (UA)

        • Werk: Augustinus Franz Kropfreiter, Altdorfer Passion | Günther Firlinger, Werke über Texte des Hl. Antonius (UA) |
        • Partie: M. Achrainer (Bass) |
        • Leitung: P. Peinstingl |
        • Aufführungsort: Stift St. Florian, St. Florian b. Linz

          Christa Ratzenböck, Alt

          24.09.2018 | 19.00

          Messen von Haydn & Bruckner

          • Werk: Anton Bruckner, Messe Nr. 1 d-Moll | Joseph Haydn, Te Deum C-Dur Hob. XXIIIc:2 |
          • Partie: M. Achrainer (Bass) |
          • Leitung: P. Peinstingl |
          • Aufführungsort: Stift St. Peter, Salzburg

            15.09.2018 | 17.00

            Tristan und Isolde

            • Werk: Richard Wagner, Tristan und Isolde |
            • Partie: Kurvenal |
            • Orchester: Bruckner Orchester Linz |
            • Ensemble: Ensemble und Chor Landestheater Linz |
            • Leitung: M. Poschner |
            • Regie: H. Müller / St. Suschke |
            • Aufführungsort: Musiktheater am Volksgarten, Grosser Saal, Linz
            • 23.09.2018, 17.00 |
            • 30.09.2018, 17.00 |
            • 07.10.2018, 17.00 |
            • 04.11.2018, 17.00 |
            • 22.12.2018, 17.00 |
            • 25.12.2018, 17.00 |
            • 06.01.2019, 17.00 |
            • 03.02.2019, 17.00 |
            • 10.02.2019, 17.00 |
            Kooproduktion mit der Opéra de Lyon Handlung in drei Aufzügen Text vom Komponisten nach dem Versroman Tristan von Gottfried von Strassburg. In deutscher Sprache mit Übertiteln. Richard Wagners Tristan und Isolde ist sicherlich eine der grössten Opern über das Lieben. Aber ist es auch eines der grössten Musiktheaterwerke über die Liebe? Kann man das Erfüllung nennen, wenn Tristan und Isolde erst im Tod zueinander finden? Wagner komponierte hier eine Partitur, die ständig Spannungen aufbaut, ohne sie aufzulösen. So fesselt er seine Zuhörerinnen und Zuhörer mit dem ihm ganz eigenen Tonfall eines permanenten Begehrens, dem das Ziel versagt zu bleiben scheint. 1993 inszenierte der (ost)deutsche Dramatiker und Regisseur Heiner Müller dieses Werk bei den Bayreuther Festspielen. In den visionär–weitläufigen Bühnenraumfantasien von Erich Wonder entfaltete Müller einen Liebes– und Todesreigen von einer antikenhaften Klarheit. Als Koproduktion mit der Opéra de Lyon wird Heiner Müllers damaliger Regiemitarbeiter und jetziger Linzer Schauspieldirektor Stephan Suschke diese viel diskutierte und hoch gelobte Festspiel–Inszenierung auf der Bühne des Linzer Musiktheaters wiedererstehen lassen.

            19.10.2018 | 19.30

            Carmina Burana - Fassung für zwei Klaviere und grosses Schlagwerk

            • Werk: Carl Orff, Carmina Burana |
            • Partie: M. Achrainer (Bass) |
            • Leitung: L. Golino |
            • Aufführungsort: Kalvarienbergkirche, Wien
            • 20.10.2018, 19.30 |
            Jimmy Chiang, Klavier
            John Wilson, Klavier
            Alexander Kaimbacher, Tenor
            Kinder und Jugendchor der Kalvarienbergkirche

            11.11.2018 | 19.30

            "Strange Meeting"

            • Werk: Norbert Zehm, Strange Meeting |
            • Partie: M. Achrainer (Bariton) |
            • Ensemble: Tiroler Ensemble für Neue Musik |
            • Aufführungsort: Landesstudio, Tirol

              Kammeroper zu den Gedenkfeierlichkeiten 100 Jahre erster Weltkrieg

              20.01.2019 | 20.00

              Die Winterreise szenisch

              • Werk: Franz Schubert, Winterreise |
              • Partie: M. Achrainer (Bariton) | Tommaso Lepore, Klavier |
              • Regie: H. Schneider |
              • Aufführungsort: Black Box - Theater am Volksgarten, Linz
              • 24.01.2019, 20.00 |
              • 27.01.2019, 20.00 |
              • 30.01.2019, 20.00 |
              • 06.02.2019, 20.00 |
              • 08.02.2019, 20 |
              • 16.02.2019, 20.00 |
              • 24.02.2019, 20 |
              Als Franz Schubert 1827 zum ersten Mal den Liederzyklus Winterreise präsentierte, reagierten seine Freunde mit Ratlosigkeit. Zu roh, zu dunkel, zu schwer verdaulich! Nur der berühmte "Lindenbaum" fand Gnade. Aber Schubert war sich vollkommen sicher, ein Werk von Bedeutung geschaffen zu haben, keine Komposition scheint ihm so wichtig gewesen zu sein, wie die musikalische Umsetzung dieser 24 Gedichte von Wilhelm Müller. Und tatsächlich – dieser Zyklus ist quasi gleichbedeutend mit der Gattung Lied, sein Einfluss auf andere Künstler kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. In einer Inszenierung von Hermann Schneider setzt Publikumsliebling Martin Achrainer diese Liedtradition fort und interpretiert die 24 schmerzhaft schönen Lieder von Liebe und Verlust.

              21.03.2019 | 19.30

              Franz Schubert / Heinz Winbeck: Lebensstürme

              • Werk: Franz Schubert, Winterreise D911 (Orchesterversion Heinz Winbeck) |
              • Partie: M. Achrainer (Bariton) | M. Namekawa, Klavier |
              • Orchester: Filharmonie Brno |
              • Leitung: D.R. Davies |
              • Aufführungsort: Besedni dum, Brno
              • 22.03.2019, 19.30 |

              27.04.2019 | 19.30

              Franz Schubert / Heinz Winbeck: Lebensstürme

              • Werk: Franz Schubert, Winterreise D911 (Orchesterversion Heinz Winbeck) |
              • Partie: M. Achrainer (Bariton) |
              • Orchester: Filharmonie Brno |
              • Leitung: D.R. Davies |
              • Aufführungsort: Musikverein Wien, Goldener Saal